Fulda aktuell und Historie

Im Zentrum Deutschlands

Im Jahre 744 n. Chr. von Bonifatius durch Errichtung eines Klosters gegründet, ist Fulda heute die bedeutendste Stadt Osthessens und liegt im Zentrum Deutschlands.

Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Fulda zur Stadt erhoben und fast genau 400 Jahre später, nämlich im Jahre 1700, wurde Johannes Dientzenhofer mit dem Bau des Fuldaer Doms beauftragt. Der Dom wurde letztendlich 1712 fertig gestellt und am 15. August desselben Jahres geweiht. Er ist das charakteristische Wahrzeichen der Stadt und repräsentiert den Barock-Baustil, der überall in Fulda, besonders in der Altstadt, wiederzufinden ist.

Der Physiker und Nobelpreisträger Ferdinand Braun wurde 1850 in Fulda geboren und entwickelte später die "Braunsche Röhre", die seit 1930 ein grundlegendes Bauteil für Fernsehgeräte ist.

Während des Kalten Krieges hatte Fulda eine wichtige strategische Rolle. Es prägte sich der Begriff "Fulda Gap", da man annahm, dass im Falle eines Angriffs des Ostblocks ein Durchstoß durch das Tal der Fulda in den Südwesten Deutschlands erfolgen würde. Daher war während dieser Zeit eine große US-Garnison stationiert.

Fulda ist mit einer Fläche von über 100 km² und einer Einwohnerzahl von mehr als 63 000 Einwohnern die neuntgrößte Stadt Hessens. Zwischen 1734 und 1805 existierte eine Universität, heute jedoch gibt es nur noch - neben zahlreichen Schulen - eine Hochschule in der Stadt.

Wirtschaftlich gesehen gewann während der Industrialisierung die Kerzenfabrikation, Metallverarbeitung und Stoffverarbeitung an Bedeutung. Mittlerweile ist Fulda neben diversen Textilfabrikationen besonders für die Fulda Reifen bekannt, ebenso als Sitz der Supermarktkette tegut und des Automobilentwicklers EDAG.

Wenn Sie sich für weitere Informationen zu der Stadt Fulda und ihrer Geschichte interessieren, finden Sie sie auf folgenden Seiten:

 www.fulda.de
 wikipedia.org: Fulda